Aktualisiert: 14. Juni 2026
DAK-Gesundheit 2026: Was Du wirklich wissen musst
Du suchst nach Infos zur DAK-Gesundheit. Vielleicht überlegst Du, ob sie zu Dir passt. Oder Du
fragst Dich, ob der Zusatzbeitrag von 3,2 % gerechtfertigt ist. Hier bekommst Du die ehrliche
Einordnung: Stärken, Schwächen und für wen sich die DAK lohnt.
Springe direkt zu dem Abschnitt, der Dich am meisten interessiert:
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Die DAK-Gesundheit auf einen Blick
Die DAK-Gesundheit ist eine gesetzliche Krankenkasse mit Sitz in Hamburg. Sie
gehört zur Kassenart der Ersatzkassen und ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts
mit Selbstverwaltung. Anders als regionale Kassen ist die DAK in ganz Deutschland für neue Mitglieder
geöffnet.
DAK-Gesundheit auf einen Blick
Offizieller Name: DAK-Gesundheit ·
Sitz: Hamburg ·
Kassenart: Ersatzkasse ·
Entstanden: 1. Juli 2016 (Vereinigung von DAK-Gesundheit und BKK Beiersdorf AG)
·
Zusatzbeitrag 2026: 3,2 % ·
Gesamtbeitragssatz: 17,8 % ·
Geöffnet: bundesweit, alle 16 Bundesländer
Die heutige DAK-Gesundheit entstand am 1. Juli 2016 aus der freiwilligen
Vereinigung der DAK-Gesundheit und der BKK Beiersdorf AG. Sie ist damit eine der großen Ersatzkassen in
Deutschland. Ihre Satzung liegt aktuell in der Fassung des 64. Nachtrags vor (Stand 7. Februar 2026).
Was Dich als mögliches Neumitglied direkt betrifft: Die DAK ist bundesweit geöffnet. Egal in
welchem Bundesland Du wohnst oder arbeitest, Du kannst beitreten. Nach einem Kassenwechsel gilt eine
Mindestbindung von 12 Monaten nach § 175 SGB V.
Hier siehst Du die wichtigsten Satzungsleistungen der DAK auf einen Blick. Die folgende
Tabelle fasst Betrag, Intervall und den Satzungs-Paragraphen je Leistung zusammen. Die Details zu jeder
Leistung folgen weiter unten.
Was kostet die DAK-Gesundheit wirklich?
Der Zusatzbeitrag ist der Teil, den jede Krankenkasse selbst festlegt. Er kommt auf den
gesetzlichen Beitragssatz von 14,6 % obendrauf. Bei der DAK kommt mehr obendrauf als beim
Markt-Durchschnitt. Das gehört zur ehrlichen Einordnung dazu.
Der Zusatzbeitrag der DAK-Gesundheit beträgt 2026 genau 3,2 %. Zusammen
mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 % ergibt das einen
Gesamtbeitragssatz von 17,8 %. Den Zusatzbeitrag setzt der Verwaltungsrat der DAK nach
§ 242 SGB V fest, er kann jährlich angepasst werden.
Zum Vergleich: Je nach Methodik liegt der GKV-Schnitt bei 2,9 %
(amtlicher Durchschnittssatz nach § 242a SGB V, Referenzwert laut BMG, GKV-Spitzenverband 2026) oder
3,1 % (gewichteter Marktschnitt aus 71 Kassen, IW-Kurzbericht Nr. 33/2026, Pimpertz,
Institut der deutschen Wirtschaft Köln, 11.05.2026). Der Unterschied liegt in der Methodik: Der amtliche
Satz ist eine gesetzliche Kennzahl, die das BMG nach § 242a SGB V bis zum 1. November des Vorjahres
festlegt. Der IW-Wert ist ein gewichteter Marktdurchschnitt der tatsächlichen Kassen-Sätze im ersten Quartal
2026.
Die DAK liegt mit 3,2 % damit
0,3 Prozentpunkte über dem amtlichen Schnitt (2,9 %) und gegenüber dem gewichteten
IW-Marktschnitt (3,1 %) nahezu gleichauf. Die DAK begründet die Beitragserhöhung 2026 mit einem
unerwartet starken Ausgabenanstieg, vor allem bei Krankenhausbehandlungen, Arzneimitteln und der ambulanten
Versorgung. Das ist die ehrliche Rechnung, ohne Schönfärberei.
Wie sich der höhere Beitrag konkret nach Gehaltsstufen auswirkt und ob er sich über Leistungen
refinanzieren lässt, zeigt Dir der Markt-Vergleich im
Zusatzbeitrag-Spoke. Steigt der Beitrag, hast Du ein Sonderkündigungsrecht: die Regeln dazu nach § 175 SGB V stehen dort im
Detail.
AktivBonus: Wie Du einen Teil des Beitrags zurückholst
Die DAK hat ein Bonusprogramm, mit dem Du einen Teil Deines Beitrags refinanzieren kannst. Es
heißt AktivBonus und basiert auf § 25 der Satzung in Verbindung mit § 65a SGB V. Du
sammelst Punkte für gesunde Maßnahmen und löst sie später ein.
Das Besondere ist die Einlöse-Logik: Ein Bonuspunkt entspricht
1 Euro als Geldprämie (Cash). Lieber einen zweckgebundenen Zuschuss? Dann zählt der Punkt
1,20 Euro (Kategorie A) für Gesundheitsleistungen wie Zahnreinigung oder Osteopathie, oder
sogar 2 Euro (Kategorie B) für Sport- und Fitnessausrüstung. Der zweckgebundene Zuschuss
ist auf 500 Euro pro Kalenderjahr begrenzt. Für die Bargeld-Auszahlung gilt dieser Deckel
nicht.
Neben dem AktivBonus für Erwachsene gibt es den AktivBonus Junior für Kinder bis 18 Jahre und
einen Babybonus im ersten Lebensjahr. Damit deckt die DAK drei Bonusprogramme für verschiedene Lebensphasen
ab. Die genaue Massnahmen-zu-Punkte-Logik, das ProFit-Programm und die Einlöse-Anleitung erklärt Dir der AktivBonus-Spoke im Detail.
Zahnreinigung: Was die DAK bei der PZR erstattet
Eine professionelle Zahnreinigung (PZR) kostet beim Zahnarzt oft zwischen 80 und 120 Euro. Die
DAK beteiligt sich daran mit einem festen Zuschuss. Das ist eine Satzungsleistung, also keine
Pflichtleistung, die jede Kasse bietet.
Die DAK erstattet die professionelle Zahnreinigung mit
bis zu 60 Euro pro Kalenderjahr (§ 19 Abs. 6 Satzung in Verbindung mit §§ 11 Abs. 6, 21 SGB
V). Erstattet wird nicht mehr als die durch Rechnung nachgewiesenen tatsächlichen Kosten. Ein festes
Sitzungslimit gibt es nicht, nur den Jahresdeckel.
Wie Du die Erstattung einreichst, welche Anbieter zugelassen sind und welche Sonderregel für
die Zahnreinigung in der Schwangerschaft gilt, liest Du im Zahnreinigungs-Spoke im Detail. Dort steht auch, wie Du Bonuspunkte aus der Vorsorge mit der PZR
kombinierst.
Passt die DAK zu Dir? Dann wechsel direkt online.
Du bist überzeugt, dass die breiten Leistungen den höheren Beitrag wert sind? Dann starte jetzt den
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Was die DAK Dir konkret bietet
Der höhere Beitrag lässt sich nur rechtfertigen, wenn die Leistungen stimmen. Hier ist, was
die DAK über die gesetzlichen Pflichtleistungen hinaus tatsächlich anbietet, mit Satzungs-Belegen. Besonders
für aktive Menschen ist einiges dabei.
Sportmedizin: 60 oder 120 EUR alle zwei Jahre
Die DAK bezuschusst sportmedizinische Untersuchungen in zwei Stufen (§ 19 Abs. 8 Satzung in
Verbindung mit § 23 SGB V). Für die Basis-Bescheinigung gibt es
bis zu 60 Euro pro Behandlung. Kommt eine zweite ärztliche Bescheinigung dazu, etwa mit
Belastungs-EKG, Lungenfunktionsuntersuchung oder Laktatbestimmung, sind es bis zu 120 Euro.
Ein wichtiger Punkt für den Vergleich: Die DAK zahlt die Sportmedizin
alle zwei Kalenderjahre, nicht jedes Jahr. Wer regelmäßig einen sportmedizinischen Check
braucht, sollte das einplanen. Manche Kassen wie die Bergische zahlen hier jährlich.
Osteopathie: 40 EUR pro Sitzung, bis 120 EUR im Jahr
Die DAK beteiligt sich auf ärztliche Veranlassung an osteopathischen Behandlungen (§ 19 Abs. 2
Satzung). Der Zuschuss beträgt 40 Euro pro Sitzung für maximal 3 Sitzungen pro Jahr. Damit
kommst Du auf bis zu 120 Euro im Kalenderjahr.
Voraussetzung ist eine ärztliche Veranlassung. Eine geschlossene Anbieterliste gibt es nicht,
Du kannst Deinen Osteopathen frei wählen. Das macht die Nutzung im Alltag einfacher.
Homöopathie und Naturheilmittel: bis 100 EUR im Jahr
Die DAK beteiligt sich mit bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr an nicht
verschreibungspflichtigen, apothekenpflichtigen Arzneimitteln der Homöopathie, Anthroposophie und
Phytotherapie (§ 19 Abs. 5 Satzung). Das deckt klassische Naturheilmittel ab, die sonst privat gezahlt
werden müssten.
Voraussetzung ist ein Privatrezept eines Arztes mit Zusatzqualifikation Homöopathie oder
Naturheilverfahren, eine medizinische Notwendigkeit und der Bezug über eine zugelassene Apotheke. Mit Beleg
reichst Du die Kosten ein.
Präventionskurse: bis 150 EUR pro Jahr
Für Gesundheitskurse stellt die DAK bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr zur
Verfügung (§ 18 Abs. 2 Satzung in Verbindung mit §§ 20, 20h SGB V). Die DAK beteiligt sich an zwei Maßnahmen
pro Jahr mit jeweils maximal 75 Euro. Das deckt zum Beispiel Rückenkurse, Yoga oder Stressbewältigung ab.
Wichtig: Der Kurs muss ein zertifiziertes Präventionsangebot nach § 20 SGB V sein. Nicht jedes
Fitnessangebot zählt. Frage im Zweifel vorher nach, ob Dein Kurs anerkannt ist.
Vorsorge und Früherkennung: mehr als der Standard
Bei der Vorsorge geht die DAK über den GKV-Standard hinaus. Die einzelnen Bausteine haben
eigene Voraussetzungen, deshalb liste ich sie separat auf, nicht als pauschale Summe.
- Hautkrebs-Screening: bis 60 Euro alle zwei Kalenderjahre für Versicherte zwischen 18
und 35 Jahren mit Risikofaktoren (§ 19 Satzung)
- Darmkrebs-Vorsorge erweitert: bis 40 Euro alle zwei Kalenderjahre für Versicherte
zwischen 40 und 50 Jahren mit Risikofaktoren (immunologischer Stuhltest)
- Check-up 18 bis 35: bis 40 Euro einmal in zwei Kalenderjahren bei Risikofaktoren wie
Übergewicht oder Bluthochdruck (§ 19 Abs. 4 Satzung)
- Kinder-Vorsorge zusätzlich: U10, U11 und J2 gehören zum Leistungsangebot, dazu ein
Augenscreening zwischen dem 20. und 27. Lebensmonat
- Brustkrebs-Tastuntersuchung: volle Kostenübernahme der Untersuchung durch blinde oder
sehbehinderte medizinische Tastuntersucherinnen nach § 27b SGB V
Weitere Mehrleistungen der DAK
Über die Klassiker hinaus hat die DAK noch eine Reihe kleinerer Satzungsleistungen, die im
Alltag den Unterschied machen können:
- Kinesiologisches Taping: 30 Euro pro Kalenderjahr bei Erkrankungen des
Muskel-Skelett-Systems, mit ärztlicher Verordnung (§ 19 Abs. 9 Satzung)
- Digitale Versorgungsprodukte: bis 300 Euro pro Kalenderjahr aus einem Verzeichnis
erstattungsfähiger digitaler Produkte, mit 20 % Eigenanteil ab 18 Jahren (§ 19d Satzung)
- Fissurenversiegelung: 80 Euro pro Kalenderjahr für bleibende Prämolaren in bestimmten
Altersgruppen (§ 19 Abs. 7 Satzung)
- Kieferorthopädischer Retainer: 200 Euro einmalig für einen festsitzenden
Frontzahnretainer (§ 19 Abs. 10 Satzung)
- Schwangerschaft: Hebammen-Rufbereitschaft bis 500 Euro, dazu Kostenübernahme bei
Geburtsvorbereitung der Begleitperson und zusätzlichen Schwangerschaftsuntersuchungen (§ 19a Satzung)
Außerdem bietet die DAK eine Service-Hotline (040 325 325 555, täglich rund um die Uhr) und
eine eigene Medizin-Hotline (040 325 325 800, 24 Stunden, auch für Kinder- und Sportmedizin-Fragen). Über
das Online-Portal "Meine DAK" reichst Du Belege digital ein.
Für wen lohnt sich die DAK-Gesundheit?
Die DAK ist nicht für jeden die richtige Wahl. Der höhere Beitrag will refinanziert werden.
Hier ist die ehrliche Einordnung nach drei typischen Situationen.
Aktive und Hobby-Sportler
Wenn Du regelmäßig Sport treibst, kann sich die DAK lohnen. Der AktivBonus zahlt für Sport-
und Fitnessausrüstung den Faktor 2,0 (Kategorie B), die Präventionskurse bringen bis zu 150 Euro im Jahr und
die Osteopathie bis zu 120 Euro. Wer das konsequent nutzt, holt einen guten Teil des höheren Beitrags
zurück. Den Punkteabzug: Die Sportmedizin gibt es nur alle zwei Jahre, nicht jährlich.
Familien mit Kindern
Für Familien hat die DAK ein eigenes Paket: drei Bonusprogramme (AktivBonus, AktivBonus Junior
für Kinder bis 18, Babybonus im ersten Lebensjahr) und zusätzliche Kinder-Vorsorgeuntersuchungen (U10, U11,
J2). Laut DAK-Angabe können Kinder über den AktivBonus Junior bis zum 18. Geburtstag Punkte im Wert von bis
zu 1.650 Euro sammeln. Die genauen Bedingungen erklärt der AktivBonus-Spoke.
Wechsel-Kandidaten
Ein Kassenwechsel kann Sinn machen, wenn Du die DAK-Leistungen nicht nutzt und vor allem auf
einen niedrigen Beitrag schaust. Dann gibt es bundesweit günstigere Kassen. Steigt der Zusatzbeitrag, hast
Du außerdem ein Sonderkündigungsrecht nach § 175 SGB V, das ohne die Mindestbindung greift.
Achtung beim Bonus vor dem Wechsel
Wenn Du die Kasse wechselst, verfallen offene Bonusansprüche. Stelle den Antrag auf Auszahlung Deiner
AktivBonus-Punkte deshalb vor dem Wechsel, nicht danach. Sonst ist das gesammelte
Guthaben weg.
DAK-Gesundheit Erfahrungen: Pro und Contra
Was sagen die Fakten? Die DAK ist eine leistungsstarke Kasse mit breitem Satzungsangebot. Aber
sie hat einen Beitrag über dem Markt-Schnitt. Hier ist die ehrliche Gegenüberstellung.
Stärken der DAK-Gesundheit
- Bundesweit geöffnet: In allen 16 Bundesländern beitrittsberechtigt, kein regionaler
Bezirk (§ 1 Satzung)
- AktivBonus mit Hebel: Punkt zählt 1,20 EUR (Kategorie A) oder 2 EUR
(Kategorie B), bis 500 EUR Zweckzuschuss im Jahr (§ 25 Satzung)
- Breite Naturheilkunde: Osteopathie bis 120 EUR, Homöopathie bis 100 EUR,
Taping 30 EUR im Jahr
- Drei Bonusprogramme für Familien: AktivBonus, Junior und Babybonus für verschiedene
Lebensphasen
- Vorsorge über Standard: Hautkrebs-Screening, erweiterte Darmkrebs-Vorsorge,
zusätzliche Kinder-Untersuchungen
- Sportmedizin zweistufig: 60 oder 120 EUR je nach Untersuchungstiefe (§ 19 Abs.
8 Satzung)
Schwächen, die Du kennen solltest
Beitrag über Schnitt: 3,2 % ist 0,3 Prozentpunkte über dem amtlichen GKV-Schnitt
von 2,9 % nach § 242a SGB V.
Beitragserhöhung 2026: Die DAK begründet den Anstieg mit unerwartet starkem
Ausgabenanstieg, ein Indikator für strukturellen Kostendruck.
Sportmedizin nur alle zwei Jahre: Manche Kassen wie die Bergische zahlen hier jährlich.
Cashback-Wahltarife mit 3 Jahren Bindung: Während der Bindungsfrist ist keine
ordentliche Kündigung möglich (§ 28 Abs. 4 Satzung).
Du breite Satzungsleistungen, AktivBonus und Naturheilkunde willst und bereit bist, den höheren
Beitrag aktiv zu refinanzieren
AktivBonus bis 500 € Zweckzuschuss, Osteopathie bis 120 €, Homöopathie 100 €,
Präventionskurse 150 €, bundesweit offen (§ 18, § 19, § 25 Satzung). Wer das nutzt, federt den
Beitrag von 3,2 % aktiv ab.
Der maximale Beitragsvorteil bei regionaler Aufnahme
2,18 % Zusatzbeitrag, also rund 1 Prozentpunkt unter der DAK. Aufnahme nur in 10 von 16
Bundesländern.
Ein niedriger Beitrag bei bundesweiter Aufnahme
2,59 % Zusatzbeitrag und bundesweit offen. Günstiger als die DAK, wenn Du die breiten
Satzungsleistungen nicht voll nutzt.
Bundesweite Aufnahme mit eigenem Vorsorge- oder Sport-Profil
HEK (2,89 %) mit Vorsorge-Schwerpunkt und VIACTIV (4,19 %) mit Sport- und
Osteopathie-Fokus, beide bundesweit offen. Im jeweiligen Profil siehst Du, welche Leistungen den
Beitrag rechtfertigen.
Für die DAK gilt: Sie ist gut, wenn Du breite Satzungsleistungen, Naturheilkunde und den AktivBonus aktiv nutzt und bereit bist, den höheren Beitrag dadurch zu refinanzieren. Wer vor allem auf einen niedrigen Beitrag schaut und die Extras nicht braucht, fährt mit einer der günstigeren Alternativen meist besser.
DAK vs. andere Kassen: Der direkte Vergleich
Für eine fundierte Entscheidung brauchst Du den direkten Vergleich. Hier sind die Kassen
nebeneinander, für die es auf derfinanzsportler.com detaillierte Profile gibt. Die folgende Tabelle
vergleicht Zusatzbeitrag und Verfügbarkeit.
Den vollständigen Vergleich aller Kassen mit Rechner-Funktion findest Du im GKV-Vergleichsrechner. Eine Marktübersicht aller Zusatzbeiträge gibt
Dir die Seite Zusatzbeitrag Krankenkasse.
Häufige Fragen zur DAK-Gesundheit
Wie hoch ist der Zusatzbeitrag der DAK-Gesundheit 2026?
Der Zusatzbeitrag der DAK-Gesundheit beträgt im Jahr 2026 3,2 %. Zusammen mit
dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 % ergibt das einen Gesamtbeitragssatz von
17,8 %. Der amtliche GKV-Durchschnittssatz 2026 liegt bei 2,9 % nach §
242a SGB V. Die DAK liegt damit 0,3 Prozentpunkte über dem amtlichen Schnitt.
Ist die DAK-Gesundheit eine gute Krankenkasse?
Die DAK-Gesundheit ist eine leistungsstarke Ersatzkasse mit breitem Satzungsangebot: AktivBonus,
Osteopathie, Homöopathie, Sportmedizin und erweiterte Vorsorge. Sie ist bundesweit geöffnet. Im
Gegenzug liegt ihr Zusatzbeitrag von 3,2 % über dem GKV-Schnitt. Ob sie zu Dir passt, hängt
davon ab, ob Du die Zusatzleistungen nutzt. Wer den AktivBonus und die Naturheilkunde aktiv nutzt,
holt einen Teil des höheren Beitrags zurück. Wer vor allem auf einen niedrigen Beitrag schaut,
findet günstigere Alternativen.
Für wen lohnt sich die DAK-Gesundheit?
Die DAK lohnt sich vor allem für aktive Menschen und Familien, die das Satzungsangebot aktiv nutzen.
Der AktivBonus zahlt für Sportausrüstung den Faktor 2,0, die Präventionskurse bringen bis
150 EUR und die Osteopathie bis 120 EUR im Jahr. Familien profitieren von drei
Bonusprogrammen und zusätzlichen Kinder-Vorsorgeuntersuchungen. Wer diese Leistungen nicht braucht
und nur auf den Beitrag schaut, fährt mit einer günstigeren Kasse oft besser.
Ist die DAK-Gesundheit bundesweit geöffnet?
Ja. Die DAK-Gesundheit ist eine bundesweit geöffnete Ersatzkasse. Ihr Geschäftsgebiet umfasst das
gesamte Bundesgebiet (§ 1 Satzung). Du kannst in allen 16 Bundesländern beitreten, unabhängig davon,
wo Du wohnst oder arbeitest. Das ist ein Vorteil gegenüber regional begrenzten Kassen.
Wie kann ich zur DAK-Gesundheit wechseln?
Die DAK ist bundesweit für neue Mitglieder geöffnet, eine Voraussetzung beim Bundesland gibt es also
nicht. Nach dem Wechsel gilt eine Mindestbindung von 12 Monaten nach § 175 SGB V. Bei einer
Zusatzbeitragserhöhung hast Du ein Sonderkündigungsrecht nach § 175 SGB V. Den Wechsel kannst Du
direkt online über den Antrag starten. Deine alte Kasse wird automatisch informiert, Du musst sie
nicht selbst kündigen.
Wie viel AktivBonus zahlt die DAK?
Beim AktivBonus entspricht ein Bonuspunkt 1 Euro als Geldprämie (Cash). Bei einem
zweckgebundenen Zuschuss zählt der Punkt 1,20 Euro (Kategorie A) für
Gesundheitsleistungen oder 2 Euro (Kategorie B) für Sport- und Fitnessausrüstung.
Der zweckgebundene Zuschuss ist auf 500 Euro pro Kalenderjahr begrenzt. Die genaue
Mechanik mit allen Maßnahmen erklärt der AktivBonus-Spoke im Detail.
Wie viel erstattet die DAK für die professionelle Zahnreinigung?
Die DAK erstattet die professionelle Zahnreinigung (PZR) mit
bis zu 60 Euro pro Kalenderjahr (§ 19 Abs. 6 Satzung). Erstattet wird nicht mehr
als die durch Rechnung nachgewiesenen tatsächlichen Kosten. Ein festes Sitzungslimit gibt es nicht,
nur den Jahresdeckel. Wie Du die Erstattung einreichst, liest Du im Zahnreinigungs-Spoke.
Wie erreiche ich die DAK-Gesundheit telefonisch?
Die allgemeine Service-Hotline der DAK-Gesundheit ist 040 325 325 555 und täglich
rund um die Uhr erreichbar. Für medizinische Fragen, auch zu Kinder- und Sportmedizin, gibt es die
Medizin-Hotline unter 040 325 325 800, ebenfalls 24 Stunden.